Datensatz mit Millionen Passwörtern und Mailadressen entdeckt!



Datensatz mit Millionen Passwörtern und Mailadressen entdeckt

Ein US-amerikanischer IT-Experte hat im Netz einen riesigen Datensatz mit Millionen von E-Mail-Adressen und Passwörtern entdeckt.
Darin enthalten seien knapp 773 Millionen verschiedene E-Mail-Adressen und über 21 Millionen im Klartext lesbare unterschiedliche Passwörter,
berichtete der australische IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt. Insgesamt umfasse die Sammlung mit dem Namen "Collection #1"
mehr als eine Milliarde Kombinationen aus beiden.
Der in der Szene sehr geschätzte Security-Experte erklärte weiter, es handle sich um den größten einzelnen Datensatz dieser Art,
mit dem er bislang zu tun gehabt habe. Betroffen sind Internetnutzer weltweit - darunter auch Anwender aus Deutschland.

So erfahren Sie, ob Sie betroffen sind, nutzen sie Hunts Dienst haveibeenpwned.com.
In der Datenbank wird die Adresse mit Abermillionen Informationen aus Datenlecks abgeglichen. Er habe auch die jüngsten Daten dort eingepflegt,
erklärte der Microsoft-Mitarbeiter Hunt.
Verbraucher geben dort ihre E-Mail-Adresse ein, die sie für Logins verwenden. Sofern die E-Mail-Adresse in dem Datensatz auftaucht,
erfährt der Nutzer, in welchem Leak die Adresse auftauchte, aus sicherheitsgründen aber nicht, welches Passwort verwendet wurde.
Spätestens wenn die eigene Mail dort auftauche, solle man über ein neues Passwort und wenn möglich über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nachdenken,
sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club.
Neumann rät, bei allen Diensten ein jeweils anderes und zufälliges Passwort mit maximaler Länge zu nutzen. Dieses solle dann über einen
Passwort-Manager verwaltet werden.
Bei der von Neumann empfohlenen Zwei-Faktor-Authentifizierung entriegeln Nutzer den Zugang zu ihrem Onlinekonto oder Social-Media-Profil
zusätzlich zum Passwort durch eine weitere Abfrage auf einem anderen Weg. Das kann beispielsweise eine SMS oder eine Code-Abfrage sein.


Gruß der Admin
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